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Oma ist die Beste – In liebendem Gedenken und in tiefer Dankbarkeit – Mach es gut

Oma ist und war die Beste

Oma ist und war die Beste

Heute haben wir meiner Oma – Maria Theresia Seidler – das letzte Geleit gegeben. Von daher steht das Gedenken an Sie noch einmal im Vordergund.

Meine Oma entschlief vor ein paar Tagen im stolzen Alter von 92 Jahren. Wow, was für tolles Alter, was für ein Leben. Was hat sich in all den Jahren angesammelt, an Lebenserfahrung, an Freude, an Kummer und und und.

Einen Großteil meiner Kindheit habe ich gemeinsam mit meiner Schwester bei unserer Oma verbracht. Vieles hat sie uns gelehrt, mitgegeben, …

Das Schöne ist, dass Sie 91 Jahren von ihrem Leben fit war. Nachdem sie vergangenen März einen Sturz hatte, hat sie sich von der Operation leider nicht mehr richtig erholt. In den letzten Wochen war es nicht einfach, insbesondere für sie.

Wie es Pfarrer Hafner heute so schön formulierte, hat sie vermutlich selbst gemerkt, dass ihre Kraft nicht mehr ausreicht und so ist sie am 17. Januar 2012 gegen 10 Uhr friedlich eingeschlafen. Ich danke dem lieben Gott, dass meine Schwester und ich in dem Moment bei ihr sein konnte.

Ich bin froh, dass der heutige Tag nun vorüber ist und dass wir ihr einen schönen, würdevollen Abschied im kleinen Kreis geben konnte. Pfarrer Hafner fand tolle, tröstende Worte.

Was bleibt ist die Trauer, der Schmerz. Wie sagt man jedoch so schön „die Zeit heilt alle Wunden“. Und mein (christlicher) Glaube hilft.

So bleib ein letzter Gruß

„In liebendem Gedenken und in tiefer Dankbarkeit.

Machs gut und liebe Grüße an Opa“

_Liedblatt zur Beerdigung von Therese Seidler

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Trauer – In liebendem Gedenken und in tiefer Dankbarkeit

Ich bin nur in einen anderen Raum gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.

Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.

Sprecht mit mir,
wie ihr es immer getan habt.

Gebraucht nie eine andere Redeweise,
seid nicht feierlich oder traurig.

Lacht weiterhin über das,

worüber wir gemeinsam gelacht haben.

Betet, lacht und denkt an mich,

betet für mich, damit mein Name im Haus ausgesprochen wird,

so wie es immer war – ohne irgendeine Bedeutung,

ohne die Spur eines Schattens.

Das Leben bedeutet das, was es immer war.

Der Faden ist nicht durchgeschnitten.

Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,

nur weil ich nicht mehr im eurem Blickfeld bin?

Ich bin nicht weit weg,

ich bin nur auf der anderen Seite des Weges

(Verfasser unbekannt)