Schlagwort-Archive: Leserbrief

Offener Brief von Adrian Seidler zu der Erklärung von Dr. Veits

veröffentlicht auf WiWa-Lokal.de am 6.10.15
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Lieber Kollege Veits,

da Sie meine Freundschaftsanfrage auf Facebook noch immer nicht bestätigt haben, Sie keine Emails von mir wünschen, ich keine Porto für Sie bezahlen möchte, schreibe ich Ihnen auf diesem Wege.

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen die Wahl und das Ergebnis für sich sprechen zu lassen. Eigentlich!

Aber Ihr Kommentar auf WiWa-Lokal ist – mal wieder – so frech und unnötig, so dass dies nicht so stehen gelassen werden darf. Aus meiner Sicht sollte und muss der Versuch der Wahrheitsverdrehung direkt unterbunden werden.

Sie schreiben „Die Probleme dieser Stadt sind heute Abend eher größer geworden“. Dies ist mal eine gewagte Aussage. Dass Sie diese direkt mit einer versteckten Drohung verbinden („ … wird es hier nicht leicht haben …“) schreibe ich Ihrer Enttäuschung über das Wahlergebnis zu. Immerhin haben Sie nach der letzten Landtagswahl erklärt „Der nächste OB in Wiesloch muss ein Grüner sein“.

Beeindruckend ist wie sich Argumente und Sichtweisen ändern können. Hatten Sie den grünen Erfolg bei der letztjährigen Kommunalwahl noch “ … ganz entscheidend auch an authentischen Personen …“ festgemacht, wird nun das Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl an den Parteien festgemacht. Eine Kommunalwahl und insbesondere (Ober)Bürgermeisterwahlen sind in erster Linie und vor allem PERSONENwahlen. Es war eben keine Wahl nach dem Motto „Grün gegen den Rest der Welt“. Es war keine Wahl zwischen den Wieslocher Grünen gegen den Rest des Gemeinderats. Eine solche Zuspitzung wünschen die Bürger sich sicherlich nicht.
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Leserbrief/Kommentar zum „Bebauungsplan Bahnhofstraße/Güterstraße“ – GR-Sitzung vom 27. Februar 2013

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Wieslochs Stadtgalerie

Leserbrief zum Top4 „Bebauungsplan Bahnhofstraße/Güterstraße – weiteres Vorgehen“ der Gemeinderatssitzung vom 27.2.2013 (Vorlage 30/2013) zum Artikel „Stadt lässt Gerichtsurteil auf sich beruhen“ (RNZ, 2.3.2013) und dem Leserbrief „Eine eigentümliche Rechtsauffassung“ (RNZ, 6.3.2013)

Keine Frage! Für die Außenwirkung des Gemeinderates und der Verwaltung ist das Urteils des Verwaltungsgerichtshof suboptimal. Wo Menschen arbeiten passieren Fehler, auch in unserer Verwaltung. Dies ist zwar ärgerlich, aber auch verzeihlich. Nun stellt sich die Frage „was tun?“ Moniert wurde vom Gericht jedoch die 2. Offenlage. Um dem Eindruck es hätte keine Bürgerbeteiligung gegeben entgegen zu wirken, möchte ich an die 1. Offenlage, an der sich viele Bürgerinnen und Bürger beteiligt hatten, erinnern.
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CDU unterstützt Ortschaftsräte

Nach dem Pressegespräch der Grünen habe ich mich gemeinsam mit den beiden CDU-Vorsitzenden aus Baiertal und Schatthausen geäußert.

Der Leserbrief im Wortlaut:

Nachdem das Verwaltungsgericht Karlsruhe die Klage der Ortschaftsräte aus Schatthausen und Baiertal gegen die Abschaffung der Unechten Teilortswahl abgewiesen hat, wollte der Fraktionsvorsitzenden der Wieslocher Grünen in einem Presseartikel den Eindruck erwecken, dass die Klage unnötig war und dass man sich „absolut korrekt“ verhalten hat. Trotz der vielen kritischen Reaktionen aus der Bevölkerung, ist man bei den Grünen davon überzeugt selbst alles richtig gemacht zu haben und wirft  in einer Stellungnahme vor dem Baiertaler Ortschaftsrat  sogar die Frage auf, ob die Ortschaftsräte wider besseres Wissen vor Gericht gegangen sind, und der Stadt so „unnötige“ Kosten von mehreren tausend EURO  entstanden sind.

Damit offenbart sich nicht nur ein von Parteitaktik und mangelnder Kompromissfähigkeit geprägtes Verhalten, sondern auch eine kaum zu überbietende Arroganz und Respektlosigkeit gegenüber den demokratisch gewählten Ortschaftsräten, deren  Engagement man bereits im Vorfeld der Klage als „Affentheater“ verunglimpft wollte.
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Geiz ist nicht geil! – ein Plädoyer für den Fachhandel

Heute wurde mein Leserbrief in der Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlicht.

Anlässlich des Schlecker-Aus habe ich mir ein paar Gedanken zu unserem Einkaufs- und Konsumverhalten gemacht.

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Wer das Schlecker-Aus beklagt,
wer der Meinung ist, dass Mitarbeiter von Fast-Food-Ketten besser bezahlt werden sollten,
wer möchte, dass Opel und andere wettbewerbsfähig bleiben,
wer belebte Innenstädte möchte,
wer kompetente Beratung im Fachhandel wünscht, wer Arbeits- und Ausbildungsplätze im Handwerk möchte, und, und, und … –  der sollte in erster Linie das eigene Einkaufs- und Konsumverhalten hinterfragen!

Geiz ist eben nicht geil.

Nicht immer ist die Politik schuld, wenn Unternehmen Pleite gehen. Klar hat in dem aktuellen Fall die Schlecker-Führung den Zeitgeist verschlafen.

Aber tragen wir als Verbraucher nicht auch einen Teil der Verantwortung? Wohin führt uns die ständige Jagd nach immer günstigeren Preisen?

SPD Wiesloch reklamiert die „Vaterschaft“

Nachdem ich schon sehr lange keinen Leserbrief mehr geschrieben hatte, musste ich auf den SPD-Leserbrief der am 12. Oktober in der Wieslocher Woche abgedruckt war, einfach reagieren.

Thema war der CDU-Antrag aus der vergangenen Gemeinderatssitzung zum Thema „jährliche Haushaltsinformation“.

Dem Leserbriefschreiber machte deutlich, dass es ihm wenig um die Sache ging, sondern eigentlich nur die „Vaterschaft“ einer guter Idee für sich reklamieren wollte.
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Unwahrheit, Augenwischerei und Polemik – trotz einer neuen grün-roten Landesregierung werden in Zukunft Autos durch Wiesloch fahren

Es hat mich nicht wirklich überrascht, dass es eine Antwort von Gerhard Veits auf meinen Leserbrief gab. Was mich aber dann sehr überrascht hatte, war, dass bereits in der Überschrift die Unwahrheit steht.

Die Aussage „Die CDU lehnte alle Maßnahmen ab“ ist schlichtweg falsch. Soviel zum Thema Glaubwürdigkeit. Weiterlesen

Pförtnerampel in Wiesloch und Aufregung in den Nachbargemeinden

Dieser Leserbrief von mir wurde am vergangenen Freitag (6. Mai) in der RNZ) veröffentlicht.

Zur Berichterstattung zu den Gemeinderatssitzungen aus Rauenberg und Dielheim:

In den letzten Tagen gab es wegen der geplanten Wiesloch Testphase einer Pförtnerampel in den Gremien in Dielheim und Rauenberg Aufregung. Nach den Äußerungen aus den Reihen der Wiesloch Grünen ist dies sicherlich verständlich. Die CDU Wiesloch hat dem Versuch mit dem Ziel den Verkehr in Altwiesloch und durch Wiesloch zu verflüssigen zugestimmt. Ob dieses Ziel erreicht werden kann, wird sich in der Testphase entscheiden. Selbstverständlich sollte dann auch mit den Nachbargemeinden gesprochen werden. Von den Zielen der Grünen (Fr. Merkel-Grau „… dass, der Verkehr der nicht nach Wiesloch will einen anderen Weg nimmt“, RNZ, 9.4.2011) distanziert sich die CDU Wiesloch. Weiterlesen

Selbstdisqualifikation dürfte einmalig sein

Antwort auf den Leser“brief“ von Dr. Veits:

Ich habe in den letzten Tagen reiflich abgewogen, ob ich mich zu den in einem
Leserbrief (RNZ, 22.12.) auf mich gerichteten persönlichen Angriffen äußern
sollte. Denn eigentlich hatte ich mir seit meiner Wahl zum Stadtrat vorgenommen,
mich aus polemischen, unsachlich geführten Auseinandersetzungen herauszuhalten.
Nun betreffen die zum Ausdruck gebrachten wilden Spekulationen und die
beleidigend-diffamierenden Äußerungen mich aber in persona, als Stadtrat,
Privatmann und Geschäftstreibender, weswegen ich mich um meiner Reputation
Willen gegen die von Grünenstadtrat Veits ausgehende Rufschädigung zur Wehr
setzen möchte.

Mir scheint es, dass die Selbstdisqualifikation eines langjährigen Stadtrates durch dessen Antwort (Dr. Veits, RNZ vom 22.12.) auf einen sachlich formulierten Leserbrief in der kommunalpolitischen Geschichte der Stadt Wiesloch einmalig sein dürfte. Die Mitglieder eines Gemeinderates sind dafür gewählt, kontrovers in der Sache zu diskutieren und aus ihrem Willen, dem Gemeinwohl zu dienen, Mehrheiten für Antworten auf wichtige Zukunftsfragen zu finden. Eine politische Position anzugreifen bzw. mit einem Argument zu widerlegen, das ist die Art Arbeit, der ich mich verschrieben habe. Mitmenschen
persönlich zu beleidigen, das ist nach meinem Verständnis weder des Gremiums
noch des Amtes würdig
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„Wahrheit und Klarheit“ – Wiesloch bleibt lebens- und liebenswert

Antwort auf den Leserbrief von Grünen-Stadtrat Dr. Veits:

Einer meiner persönlichen kommunalpolitischen Grundsätze lautet „Wahrheit und Klarheit“. Leider sieht dies nicht jeder im Wieslocher Gemeinderat so. Daher ist es umso ärgerlicher, dass auch der letzte Leserbrief von Dr. Veits eine Richtigstellung und einer Klarstellung bedarf.

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