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„Traumhochzeit“ des Jahres im TV

Das das öffentlich-rechtliche Fernsehe von der „Traumhochzeit“ des Jahres berichten muss, lässt sich aus dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks herleiten: Information, Bildung, Unterhaltung. Wobei das Ja-Wort wohl zur Kategorie „Unterhaltung“ gehört. Ob gute oder schlechte Unterhaltung möchte ich an dieser Stelle nicht beurteilen.

Warum aber sowohl die ARD als auch das ZDF sechs Stunden live aus London berichten müssen, ist mir ein Rätsel. Wäre es nicht sinnvoller gewesen ein gemeinsames Team dorthin zu senden? Oder noch besser: Diesmal berichtet der eine Sender und bei der nächsten „Traumhochzeit“ der andere Sender. Stattdessen doppelte Kosten. Aber ist ja kein Problem. Der (Zwangs-)Gebührenzahler darf ja dafür aufkommen. Und wird das Geld knapp, werden die Gebühren erhöht. Ist auch einfacher als über Kosteneinsparung nachzudenken. Muss bspw. bei Olympiaden oder Fußballturnieren die ARD und das ZDF ein eigenes Studio aufbauen? Dass die Privatsender ebenfalls mehrfach von dem Großereignis berichtet haben, ist mir in diesem Fall egal, denn diese bekommen ihr Geld von den Werbekunden.

Insgesamt ist das derzeitige System eine Katastrophe.