Archiv der Kategorie: Ich

Meine Motivation für eine erneute Kandidatur

Für alle jene, die die „Wieslocher Woche“ nicht haben und die sich für die Kommunalpolitik in Wiesloch, in Frauenweiler, in Schatthausen und in Baiertal interessieren.

Die WieWo macht aktuell eine Serie mit den aktuellen Ratsmitgliedern. Vergangenen Mittwoch wurde mein Statement über meine Beweggründe veröffentlicht.

Mein Statement Adrian Seidler in der WieWo (19.3.14)

Mein Statement Adrian Seidler in der WieWo (19.3.14)

Wiesloch gegen RECHTS

Wiesloch gegen RECHTS

Wiesloch gegen RECHTS

Wiesloch gegen RECHTS

Es war mal wieder ruhig hier in meinem Blog. Aber ein Neugeborenes und ein 3-jähriger halten ganz schön auf Trapp 🙂

In den letzten beiden Wochen war ich mit meinen Mitstreitern des Aktionsbündnisses „Wiesloch gegen Rechts“ sehr aktiv und beschäftigt.

Vor einigen Tagen wurde im Wieslocher Gemeinderat bekannt, dass die die NPD für den 9.6. eine Versammlung/Kundgebung auf dem Wieslocher Marktplatz beantragt hat. Direkt im Anschluss an die Sitzung hat sich spontan eine überparteiliche Gegeninitiative gegründet.

Die, die mich kennen wissen, dass ich zur Hälfte Südafrikaner bin. Meine Mutter stammt aus der Republik Südafrika. Als Kind und Jugendlicher habe ich bei Besuchen gesehen und erlebt wie Menschen in einem rassistischen System unterdrückt wurden. Das Apartheid-Regime war ein Unrechtsstaat. Daher ist mir das Aktionsbündnis gegen die Kundgebung der Nazis eine Herzenssache.

Wir, die Initiatoren, waren sehr begeistert und positiv überrascht wie viele Wieslocherinnen und Wieslocher unserer Einladung zu einem ersten Treffen am 21. Mai gefolgt sind. Der Ratssaal war voll.

Wir hatten folgenden Aufruf formuliert:

„Für den 9. Juni 2012 hat die NPD eine Kundgebung auf dem Wieslocher Marktplatz angekündigt. Wir lehnen dies ab. Wiesloch ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Wir rufen zur Gegendemonstration auf: Den Neo-Nazis keinen Fußbreit!“

Mittlerweile haben sich über 90 Gruppierungen dem Aktionsbündnis angeschlossen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

www.facebook.com/wieslochgegennpd
http://twitter.com/wieslochgegennp
http://keine-nazis-in-wiesloch.org

Wie können Sie helfen?

• Unterstützen Sie das Aktionsbündnis indem Sie sich dazu bekennen:
– Auf Facebook mit einem „Gefällt mir“
– oder auf der Homepage www.keine-nazis-in-wiesloch.org/unterstutzer/
• Kommen Sie am 9. Juni zur Gegenveranstaltung. Genauere Informationen finden Sie auf der Homepage oder in der Presse.
• Vielleicht möchten Sie das Aktionsbündnis mit einem kleinen finanziellen Beitrag (für Plakate, Flyer etc.) unterstützen.

Bei Fragen zum Aktionsbündnis stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Wiesloch gegen RECHTS

„Kampf gegen Nazis geht nur gemeinsam“

Wiesloch gegen RECHTS

Wiesloch gegen RECHTS

„Kampf gegen Nazis geht nur gemeinsam“ titelte die Rhein-Neckar-Zeitung am 23. Mai 2012.

Warum mir dieses Thema so wichtig ist, kann man in dem Artikel lesen.

 

 

 

 

 

 

 

"Kampf gegen Nazis geht nur gemeinsam"

RNZ vom 23.5.12 "Kampf gegen Nazis geht nur gemeinsam"

Männerweiler statt Frauenweiler - ein Teil unserer Truppe

Männerweiler statt Frauenweiler

Am vergangenen Samstag hat die Vater-Kind-Gruppe der Pusteblume am Faschingsumzug in Frauenweiler teilgenommen.

Wir haben für die Gleichberechtigung der Männer demonstriert    🙂

Oma ist die Beste – In liebendem Gedenken und in tiefer Dankbarkeit – Mach es gut

Oma ist und war die Beste

Oma ist und war die Beste

Heute haben wir meiner Oma – Maria Theresia Seidler – das letzte Geleit gegeben. Von daher steht das Gedenken an Sie noch einmal im Vordergund.

Meine Oma entschlief vor ein paar Tagen im stolzen Alter von 92 Jahren. Wow, was für tolles Alter, was für ein Leben. Was hat sich in all den Jahren angesammelt, an Lebenserfahrung, an Freude, an Kummer und und und.

Einen Großteil meiner Kindheit habe ich gemeinsam mit meiner Schwester bei unserer Oma verbracht. Vieles hat sie uns gelehrt, mitgegeben, …

Das Schöne ist, dass Sie 91 Jahren von ihrem Leben fit war. Nachdem sie vergangenen März einen Sturz hatte, hat sie sich von der Operation leider nicht mehr richtig erholt. In den letzten Wochen war es nicht einfach, insbesondere für sie.

Wie es Pfarrer Hafner heute so schön formulierte, hat sie vermutlich selbst gemerkt, dass ihre Kraft nicht mehr ausreicht und so ist sie am 17. Januar 2012 gegen 10 Uhr friedlich eingeschlafen. Ich danke dem lieben Gott, dass meine Schwester und ich in dem Moment bei ihr sein konnte.

Ich bin froh, dass der heutige Tag nun vorüber ist und dass wir ihr einen schönen, würdevollen Abschied im kleinen Kreis geben konnte. Pfarrer Hafner fand tolle, tröstende Worte.

Was bleibt ist die Trauer, der Schmerz. Wie sagt man jedoch so schön „die Zeit heilt alle Wunden“. Und mein (christlicher) Glaube hilft.

So bleib ein letzter Gruß

„In liebendem Gedenken und in tiefer Dankbarkeit.

Machs gut und liebe Grüße an Opa“

_Liedblatt zur Beerdigung von Therese Seidler

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Paradox unserer Zeit

Manchmal vergisst man im Alltag das Wesentliche.

Das Paradox unserer Zeit ist: 

Wir haben hohe Gebäude, 
aber eine niedrige Toleranz. 

Wir haben größere Häuser, 
aber kleinere Familien. 

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, 
aber unsere Werte reduziert. 

Wir kommen zum Mond, 
aber nicht an die Tür des Nachbarn. 

Wir haben den Weltraum erobert, 
aber nicht den Raum in uns. 

Wir können Atome spalten, 
aber nicht unsere Vorurteile. 

Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die ihr liebt, 
weil sie nicht immer mit euch sein werden.

Sagt ein gutes Wort denen, die euch jetzt voll Begeisterung von unten 
her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden 
und nicht mehr mit euch sein werden. 

Findet Zeit euch zu lieben!

(George Carlin nach dem Tod seiner Frau)

Trauer – In liebendem Gedenken und in tiefer Dankbarkeit

Ich bin nur in einen anderen Raum gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.

Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.

Sprecht mit mir,
wie ihr es immer getan habt.

Gebraucht nie eine andere Redeweise,
seid nicht feierlich oder traurig.

Lacht weiterhin über das,

worüber wir gemeinsam gelacht haben.

Betet, lacht und denkt an mich,

betet für mich, damit mein Name im Haus ausgesprochen wird,

so wie es immer war – ohne irgendeine Bedeutung,

ohne die Spur eines Schattens.

Das Leben bedeutet das, was es immer war.

Der Faden ist nicht durchgeschnitten.

Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,

nur weil ich nicht mehr im eurem Blickfeld bin?

Ich bin nicht weit weg,

ich bin nur auf der anderen Seite des Weges

(Verfasser unbekannt)